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Bericht zum Neuaufbau der Robbe B-25

Als ich bei Ebay den Zuschlag für einen Modellbausatz erhielt, wußte ich noch nicht, was da auf mich zukommt. Der Verkäufer konnte auf Anfrage noch nicht einmal den Namen oder den Hersteller nennen.
Aber egal, bei 12,90 € war ich neugierig.







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Beim Auspacken fand ich im Bootsrumpf einen Stempel von Robbe und begann zunächst einmal damit, ein paar Bilder oder Infos über dieses Modell im Internet aufzuspüren. Zu meinem Entsetzen war dieses Modell recht selten zu finden. Mit den gefundenen Bildern und den vorhandenen Kleinteilen verschwand ich unverzüglich in meiner Kellerwerft und beschäftigte mich mit dem Neuaufbau dieses Schiffes. Mit Polystyrol ging die Bastelei recht flott voran. Bei der Erstellung der Grundplatte aus 2mm Material habe ich wegen der Dichtigkeit gegen überlaufendes Wasser die inneren Kanten extrem hoch ausgelegt und den Unterbau mit einigen Holzleisten verstärkt.









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Nach der Erstellung der Grundplatte machte ich mich dann an das Motoren- und Steuerhaus. Hierbei hielt ich mich nicht immer an das originale Vorbild ( siehe Fenster ).











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Die Reling und die Leitern lötete ich aus1 mm Kupferdraht zusammen. Diesen Draht habe ich zuvor aus ein paar Metern Antennenkabel befreit. Mit 2 Muttern als Abstandshalter ließ sich die Leiter leicht erstellen.











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Nachdem ich die Antriebswelle und einen langsam drehenden Motor eingebaut hatte, kam es zu der so genannten Hochzeit. Deck und Rumpf werden miteinander verbunden.





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Der Bug erhielt einen abnehmbare Plattform und der Hauptmast mit Toplicht und Kranausleger wurde gesetzt.







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Reling, Geländer und Beiboot wird lackiert.







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Das Geländer auf der Bugplatte wird auch aus Kupferdraht gefertigt.



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Der Rohbau ist fast fertig und das Boot erhält seine ersten Farben. Das rauhe Deck ist mit Hilfe von feinem Sand entstanden, der zwischen den Lackierungen aufgesteut wurde.









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Der 1. Probefahrt auf dem Pool steht nichts mehr im Wege.


Schon beim Einsetzen ins Wasser machte das Boot einen instabilen Eindruck und bei der 1. Wende passierte es dann. Das Boot legte sich auf die Seite und trieb kurz darauf Kiel oben im Wasser. Nur der schnelle Griff zum Käscher verhinderte ein Fiasko. Die Technik hat diese Wasserberührung gut überstanden. Der Schwerpunkt des Bootes lag auf Grund von überdimensionierten Akkus zu hoch. Die 2 x 3 Zellen a 3500 mA Baby waren beidseitig des Antriebsmotores angebracht und machten somit das Boot kopflastig. Da der Rumpfboden schon sehr hoch liegt, brachten eingeklebte Bleigewichte nicht die entgültige Lösung. Ich habe dann aus Verzweifelung mit einem 30 cm langen, 8mm Holzbohrer waagerecht durch den Kiel gebohrt und den Bohrer in gekürzter Form als Gewicht fest eingebaut. Der Akku wurde auf 6x 3500mA Mignon verkleinert und mittig im Rumpf angebracht.


Bei anschließenden Extremtests im Pool blieb das Boot bei voller Fahrt mit schneller Wende recht stabil.

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Jetzt konnte ich mich an die Fein- und Restarbeiten machen. Nachdem das Fahrhaus mit Fensterscheiben bestückt ist, habe ich aus dem schon bekannten Kupferdraht Fensterrahmen gebogen und rot lakiert. Diese wurden dann vor den Fahrstand geklebt.







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Weitere Tests im und auf dem Wasser verliefen positiv.







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Für die Herstellung der Pfänder hatte ich eine eigene Idee. Ich verwendete Teile vom Antennenkabel des Typs RG 213. Die Isolierung vom Mittelleiter und die Außenisolierung wird hierzu benutzt und anschließend mit Schrumpfschlauch überzogen. Jeweils 4 Pfänder kommen auf ein Tragseil, das dann entlang der Seitenwände befestigt ist.







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Das Beiboot erhielt im Gegensatz zum Original einen Kranausleger zum Ein- und Aussetzen. Der Kranträger besteht aus einem 4mm Alustab und ein paar Kleinteilen aus der Grabbelkiste.





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Die Beleuchtungsanlage ist ausschließlich mit kleinen LED verschiedener Baugrößen realisiert worden. Da ich nur über eine 2/3 Kanal Fernsteueranlage verfüge, müssen alle Lampen über externe Schalter am Boot bedient werden. Der Hauptschalter und der Schalter für das Fahrlicht mit Innenbeleuchtung befinden sich unterhalb vom Steuerhaus. Der Suchscheinwerfer und die Außenbeleuchtung werden am hinteren Motorenhaus geschaltet. Die Verbindung zwischen Rumpf und Fahrhaus ist über eine Sub-D Verbindung geführt.











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